Die Rentenanwartschaft

Arbeitnehmer erhalten durch Beitragszahlungen in die Rentenkasse eine Anwartschaft für eine spätere Rentenzahlung. Die Höhe der Rentenanwartschaft ergibt sich aus den gutgeschriebenen Entgeltpunkten, die zum Zeitpunkt der Rentenzahlung auf dem Rentenkonto bestehen.

Je höher Arbeitsentgelt bzw. Arbeitseinkommen eines Versicherten ausfällt, umso höhere Beiträge zahlt er in die Rentenkasse und umso mehr Entgeltpunkte werden auf dem Rentenkonto eingebucht.

Bei einer Scheidung findet der sogenannte Versorgungsausgleich statt. Der Ausgleich von Anwartschaften (Entgeltpunkte*), heute auch als Anrechte bezeichnet, wegen der Versorgung der Ehepartner im Alter oder wegen verminderter Erwerbsfähigkeit. Die Basis für die Zahlung einer künftigen Altersrente ist in diesem Zusammenhang besonders wichtig.

*Entgeltpunkte sind die zentrale Werteinheit in der gesetzlichen Rentenversicherung (vgl. § 63 Abs. 1 bis 3 SGB VI) in Deutschland.